Kosten für Kinder- und Jugendhilfe steigen permanent

Trotz stetig sinkender Geburtenrate steigen die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe seit Jahren permanent an. Aktuell bekommt jedes 17. Kind unter 21 Jahren Hilfe von einem Sozialarbeiter. Aus der einstigen Führsorge ist eine Dauerbaustelle mit Reparaturbetrieb für die schwächsten Glieder in der Gesellschaft geworden, die Kinder. Die Ursachen liegen dabei fast immer in der Welt der Erwachsenen. Auseinandergebrochenen Familien, geringes Einkommen, Arbeitslosigkeit, Drogen u.v.m.

Die Kostenexplosion sorgt für zusätzliche Anspannung im kommunalen Haushalt und die knappen Kassen zwingen die Kommunen auch hier zu sparen. Das führt für immer mehr der betreuten Familien zu einer geringer werdenden ambulanten Hilfe. Wurden früher noch langfristige (ein bis zwei Jahre) Hilfen mit 8 bis 10 Wochenstunden gewährt, so sind es heute in einigen Regionen nur noch 2 bis 3 Stunden pro Woche.

Statistik: Ausgaben* für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland von 2001 bis 2012 (in Millionen Euro) | Statista
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