Sind sinkende Bildungsstandards in Deutschland die Norm?

Schule ist doof Das legt zumindest die neue Studie der Konrad-Adenauer Stiftung „Ausbildungsreife & Studierfähigkeit“ nahe. Denn ein Viertel aller Unternehmen, die sich von Hochschulabsolventen in der Probezeit trennen, geben einen mangelnden Kenntnisstand als Ursache für die Trennung an. Auch die Universitäten und Hochschulen haben auf diesen Trend schon reagiert und erteilen schon während des Studiums immer mehr "nachholenden Schulunterricht". Denn bei immer mehr Studienanfängern gibt es bereits zu Beginn große Defizite. Germanistikstudenten schwächeln in der Rechtschreibung und Ingenieurwissenschaftlern können „einfache Fragen zur Analysis“ aus dem G8-Lehrplan kaum beantworten. So wundert es dann auch nicht, dass fast ein Drittel der Studenten in den MINT-Fächern vorzeitig aufgibt. Doch gerade in diesen Bereichen besteht in erhöhter Personalbedarf in einer führenden Wissensgesellschaft.

Eine Ursache ist sicherlich, dass Lehrer heute kaum noch Zeit für die Begabtenförderung haben und sich zunehmend an den Schwächeren orientieren müssen. Ein weiterer Grund ist, dass wir keine einheitlichen Bildungsstandards haben. Zusätzlich wird es für Kinder aus ärmeren Familien immer schwieriger eine gute Bildung zu bekommen. Denn nach wie vor hängt der Schulerfolg in Deutschland sehr stark vom Elternhaus ab.

Bleibt zu hoffen, dass die Politik bald aufwacht. Denn durch den starken Geburtenrückgang verstärkt sich das Problem noch.

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Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2016, http://www.kas.de/wf/de/33.44796/

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