Warum sind Zecken gefährlich

Warum sind Zecken gefährlich?

Bremen (AfK) - Jeder von uns kann sie aufschnappen: die Zecke. Experten sagen, dass die kleinen Blutsauger bereits wieder zubeißen. Doch warum ist das nicht gut? Wieso sind die winzigen Tierchen gefährlich?

Warum sind Zecken gefaehrlichZecken gehören zu den Spinnentieren. Sie leben gerne in Büschen und Gräsern. Sobald es wärmer wird, werden die Zecken aktiv. Sie lassen sich auf Menschen oder Tiere fallen, haken sich unter der Haut fest und saugen Blut. Meistens merken wir nicht, dass wir eine Zecke haben. Für die Tiere ist das die Chance. Denn wird die Zecke nicht entfernt, dann kann sie sich satt fressen. Nach mehreren Tagen fällt sie dann von selbst ab.

Ein Zeckenstich tut nicht weh. Trotzdem aber ist es nicht gut, wenn die kleinen Spinnentiere uns erwischen. Denn sie können Krankheiten übertragen. Borreliose zum Beispiel kann von Zecken kommen. Dabei werden  zum Beispiel die Nerven, Muskeln und Gelenke angegriffen. Auch die Krankheit FSME können Zecken den Menschen bringen. Wer sie aufschnappt, fühlt sich wie bei einer Grippe. Auch Fieber kann er haben. Zudem können sich das Gehirn und die Hirnhäute entzünden.

Fachleute wissen sehr viel über die Zecken. Sie sagen, die kleinen Spinnentiere sind äußerst zäh. Wasser zum Beispiel kann ihnen nicht unbedingt etwas anhaben. Landen sie mit einer Hose in der Waschmaschine, so können sie das überstehen. Erst bei hohen Temperaturen gehen sie ein. Zudem können die Tiere lange ohne Nahrung überleben.

Und warum bemerken wir den Zeckenstich nicht? Ganz einfach: Während die Spinnentiere stechen, geben sie ein Betäubungsmittel in unsere Haut. Deswegen spüren wir nicht, dass eine Zecke Blut saugt. Außerdem verteilt die Zecke nach dem Einstich einen Klebstoff. Der sorgt dafür, dass wir sie nicht einfach wegkratzen. Wer eine Zecke hat, kann zum Arzt gehen. Der kann sie richtig entfernen.

Experten sagen, dass wir uns vor Zecken auch schützen können. Wir sollten zum Beispiel nicht durch hohes Gras laufen. Hier sitzen Zecken besonders gern. Sind wir im Gras unterwegs, dann sollten wir uns die Socken über die Hosenbeine ziehen. Lange Hosen und lange T-Shirts sorgen auch dafür, dass Zecken nicht so leicht an uns heran können.

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Wolfsmilchschwärmer ist Schmetterling des Jahres 2014

Wolfsmilchschwärmer ist Schmetterling des Jahres 2014

Berlin (AfK) - Der Wolfsmilchschwärmer hat auf seinen Flügeln braune, schwarze, weiße und rote Flecken. Naturschützer haben den Nachtfalter zum Schmetterling des Jahres 2014 bestimmt.

Wolfsmilchschwaermer ist Schmetterling des Jahres 2014Den Wolfsmilchschwärmer gibt es in Nordafrika, in Europa und in Asien. Er kommt bei uns nicht mehr so oft vor. Mit der Wahl zum Schmetterling des Jahres wollen Naturschützer darauf aufmerksam machen. Sie sagen: Der Nachtfalter ist aus vielen Regionen Deutschlands verschwunden. Der Grund ist, dass es immer weniger Stellen gibt, an denen die Zypressen-Wolfsmilch wächst. Von ihr ernähren sich die Raupen des Schmetterlings. Wenn die Pflanzen verschwinden, verschwindet auch der Schmetterling.

Wolfsmilchschwärmer fliegen von Ende Mai bis Juli. Wird es abends langsam dunkel, dann schwirren sie vor den Blüten der Zypressen-Wolfsmilch. Mit langen Saugrüsseln holen sie sich den Nektar der Pflanzen. Die Vorderflügel des Schmetterlings sind hellbraun mit dunkleren Bereichen. Die Hinterflügel sind auffällig rot, schwarz und weiß. Diese Farben schützen sie vor Feinden, die sie fressen wollen.

Der Schmetterling des Jahres wird seit 2003 gekürt. Schmetterling des Jahres 2013 wurde der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter. Er ist braun-orange und hat schwarze Muster oben auf den Flügeln. Seinen Namen hat der Schmetterling von den perlmuttartigen Flecken an den Flügelunterseiten. Von Mai bis Juni und im Spätsommer können wir den Falter sehen. Er kommt in Europa, Asien und in Nordamerika vor. Der kleine Schmetterling lebt vor allem auf Feuchtwiesen, an Moorrändern und in Sümpfen. Seine Raupen finden hier Sumpfveilchen. Von diesen Pflanzen ernähren sie sich.

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Wie gehen Astronauten eigentlich aufs Klo

Wie gehen Astronauten eigentlich aufs Klo?

Bremen (AfK). Jeder von uns muss mal aufs Klo. Astronauten geht es nicht anders. Auch sie müssen Pipi machen. Wie aber funktioniert das im All?

 Wie gehen Astronauten eigentlich aufs KloBevor Astronauten ins All fliegen, müssen sie sich gut vorbereiten. Denn im Weltraum ist nichts so wie auf der Erde. In der Internationalen Raumstation (abgekürzt: ISS), in der die Astronauten einige Monate leben, gibt es kein Oben und kein Unten. Alles schwebt umher. Eine Schraube herauszudrehen, wird dann schon zum Problem. Im Weltraum erleben die Astronauten Schwerelosigkeit. Während wir auf der Erde immer zum Boden hin gezogen werden, ist das im All nicht so. Das sorgt dafür, dass für Astronauten vieles anders ist und sie vor allem auch gut aufpassen müssen. Entwischt ihnen beispielsweise einer ihrer Schuhe, dann müssen sie hinterher hechten. Er fällt nicht runter auf den Boden und bleibt dort liegen - so wie bei uns auf der Erde. Er schwebt in der ISS umher.

Weil das so ist, ist auch der Toilettengang nicht so einfach wie bei uns auf der Erde. Die Astronauten müssen sich zunächst mal am Klo festschnallen, damit sie nicht immer wieder abheben. Wer ein großes Geschäft machen muss, der muss ein Loch treffen. Von dort aus wird alles abgesaugt - wie bei einem Staubsauger. Wer mal Pipi muss, der benutzt einen Schlauch. So wird die Flüssigkeit ebenfalls entsorgt. Die Astronauten üben vor ihrem Flug zur ISS, wie es ist, im All aufs Klo zu gehen. Sie können das dann, wenn sie dort ankommen.

ISS ist eine Abkürzung. Sie steht für International Space Station (auf Deutsch: Internationale Raumstation). In der ISS leben Astronauten immer mehrere Monate lang, bevor sie auf die Erde zurückkehren. Dort machen sie Experimente, um mehr über das All und unseren Planeten herauszukriegen.

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Wie überleben Kakteen in der Wüste

Wie überleben Kakteen in der Wüste?

Bremen (AfK) - Viele Familien haben Kakteen auf der Fensterbank stehen. Sie sind kugelrund oder wachsen lang gestreckt nach oben. Die Pflanzen stammen aus der Wüste. Wie aber kommen sie dort zurecht?

KakteenIn der Wüste ist es trocken und heiß. Trotzdem aber wachsen Kakteen dort. Sie haben sich an das Leben in der Landschaft perfekt angepasst. Damit sie zurechtkommen und nicht austrocknen, haben sie verschiedene Dinge entwickelt.

So sind die Blätter von Kakteen nicht wie bei unseren Bäumen groß gewachsen und saftig grün. Die Kakteen haben stattdessen oftmals Dornen. Die halten Tiere fern. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil für die Pflanzen. Sie sorgen dafür, dass der Kaktus nicht zu viel Wasser über Verdunstung verliert. Von Verdunstung sprechen wir, wenn Wasser bei Wärme in Wasserdampf übergeht. Das Wasser geht also von der Pflanze in die Luft über. Kakteen aber haben nicht viel Wasser zur Verfügung. Daher müssen sie aufpassen, dass es ihnen nicht abhanden kommt. Da die Dornen im Vergleich zu den Blättern von Bäumen sehr klein und dünn sind, halten sie das Wasser stärker in der Pflanze.

Außerdem schützen sich Kakteen noch anders vor dem Austrocknen. Viele sind zum Beispiel mit einer Wachsschicht überzogen. Das schützt sie vor der heißen Sonne. Die Wachsschicht wirft die Sonnenstrahlen zurück. So kommt nicht so viel Wärme in die Pflanze. Außerdem haben Kakteen besondere Wurzeln. Sie gehen nicht tief nach unten. Das würde den Pflanzen nichts nützen. Sie sind flach und breiten sich wie ein Netz aus. So kommen sie an Wasser, falls es wirklich mal in der Wüste regnet. Das Wasser kann in der Wüste nicht tief in den Erdboden eindringen. Vorher verdunstet es schon wieder und ist weg. Somit sind die flachen Wurzeln ideal für die Kakteen.

Kakteen speichern das aufgenommene Wasser. Daher sind die Dornen zusätzlich so wichtig. Denn die Pflanze muss sich vor Tieren schützen. Die würden das Wasser der Kakteen in der Wüste natürlich sehr gern haben.

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Warum jucken Mückenstiche

Warum jucken Mückenstiche?

Bremen (AfK) - Zurzeit müssen sich viele Menschen kratzen. Eine Mücke hat sie erwischt. Wieso aber jucken die Stiche eigentlich so sehr?

Im Sommer kann es immer passieren, dass eine Mücke uns sticht. Schon kurz darauf beginnt unsere Haut zu jucken. Rund um die Einstichstelle schwillt sie Mueckean. Es entsteht eine Quaddel. Für die Stiche verantwortlich sind nur die weiblichen Mücken. Sie wollen unser Blut haben. Das brauchen sie, um Eier bilden und schließlich für Nachwuchs sorgen zu können.

Die Mücken haben einen Saugrüssel. Der ist so gebaut, dass er unsere Haut einritzen kann. Es entsteht ein kleiner Schnitt. In den gibt die Mücke ihre Spucke. Mit den Stoffen darin sorgt sie dafür, dass das Blut nicht gerinnt. Es bleibt beim Saugen flüssig. Die Mücke kann sich bedienen. Wenn sie fertig ist, lässt sie wieder von uns ab. Den eigentlichen Stich, den merken wir meist gar nicht. Kurz danach aber spüren wir, was passiert ist. Denn die Haut juckt jetzt.

In der Spucke der Mücke sind verschiedene Proteine. Der Körper wehrt sich gegen diese fremden Stoffe. Er will sie wieder los werden. Das Jucken und Anschwellen sind so etwas wie eine Abwehrreaktion. Jeder Menschen reagiert dabei unterschiedlich. Bei manchen Leuten ist so ein Stich heftiger als bei anderen. Wer dem Juckreiz nachgibt, der tut sich nichts Gutes, sagen Fachleute. Üblicherweise juckt es dann noch mehr. Und die Stelle schwillt weiter an, wird heiß und rot. Gut ist es, einen Stich einfach zu kühlen. Das hilft.

Wenn die Mücken uns stechen, ist es egal, welche Blutgruppe wir haben, wie alt wir sind oder ob wir Mädchen oder Junge sind. Danach gehen die Insekten nicht. Was sie aber anlockt, sind Parfüm oder andere Duftstoffe. Wer darauf verzichtet, der zieht die Mücken nicht so sehr an. Er hat bessere Chancen, nicht gestochen zu werden.

Ein Mückenweibchen legt übrigens in kurzen Abständen bis zu 200 Eier in stehende Gewässer wie große Pfützen und überschwemmte Wiesen ab. Nach zwei Wochen schlüpfen die kleinen Mücken dann.

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