Viele Wespen in Deutschland - Was wir gegen die Plagegeister tun können

Bremen. Kuchen, Limonade oder Eis: Sobald diese Sachen im Garten auf dem Tisch stehen, sind die Wespen da. In diesem Sommer gibt es besonders viele von ihnen. Fachleute haben Tipps, wie wir uns verhalten sollen.

Die Fachleute wissen, dass es in Deutschland mehrere Wespenarten gibt. Die meisten tauchen nicht an unserem Tisch auf, wenn wir in einWespeMarmeladebrötchen oder ein Stück Torte beißen. Denn die Tiere sind menschenscheu. Zwei Arten aber können uns lästig werden. Es sind die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe.

Diese Wespen leben in großen Völkern zusammen. Das können 1.000 bis 10.000 Tiere sein. Sie legen ihre Nester im Boden oder in großen Hohlräumen an. Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe mögen unsere Lebensmittel. Daher sind sie da, wenn wir im Garten sitzen und etwas essen. Die Experten raten, Getränke und Essen im Sommer abzudecken. Die Wespen suchen Futter für sich und ihre Brut.

Die Fachleute sagen, dass wir nicht hektisch oder panisch reagieren sollen, wenn eine Wespe auftaucht. Wir sollen ganz ruhig bleiben, um die Tiere nicht wild zu machen. Daher ist es auch nicht ratsam, nach ihnen zu schlagen. Außerdem sollen wir Wespen nicht anpusten. Denn in unserer Atemluft ist ein Gas. Kohlendioxid wird es genannt. Wenn Wespen das aufnehmen, dann ist das ein Warnsignal für sie. Sie fühlen sich bedroht und werden angriffslustig. Die Experten sagen, dass wir auch mit unserer Kleidung oder Parfüm etwas bewirken können. Auf geblümte Klamotten oder süßliches Parfüm verzichten wir besser in der Nähe von Wespen. Die Experten sagen, wenn wir diese Tipps beachten, dann passiert üblicherweise auch nichts. Und Wespen sind nicht nur einfach Plagegeister. Sie tun auch viel Gutes. Dank der Wespen gibt es nämlich zum Beispiel weniger Mücken, da Wespen andere Insekten fangen. Außerdem bestäuben sie die Pflanzen und sorgen dafür, dass sie sich vermehren können.

Wespen begegnen uns nur vom Frühjahr bis zum Herbst. In der Zeit von August bis Oktober verschwinden die Tiere wieder. Denn sie sterben. Nur die Jungköniginnen überleben. Sie suchen sich einen Unterschlupf für den Winter. Im nächsten Frühjahr gründen sie ein neues Volk.

Und was tun wir, falls wir doch mal gestochen werden? Die Fachleute sagen, wir sollten den Stich kühlen, damit es nicht zu Schwellungen kommt. Außerdem soll es auch helfen, eine Zwiebelscheibe, Gurkenscheibe oder Spitzwegerichblätter auf die Einstichstelle zu packen. Wer allergisch auf solche Stiche reagiert, muss schnell zum Arzt. Er braucht dann Hilfe.

Quelle: Agentur für Kindermedien Foto: Bigstock

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